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das Morpheus-Projekt

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Die Praxis

Man braucht sich nur an die Prinzipien zu halten, die man in der Betrachtung der Welt erkannt hat. Das genügt. Was nutzt Wissen, wenn man es nicht anwendet und umsetzt? Es geht um Ernsthaftigkeit, sich selbst ernst zu nehmen, indem man lebt, was man grundsätzlich als richtig erkannt hat.

Wovon ich ausgehe:

Die ‚Substanz‘, aus der alles Existierende besteht, ist zuallererst Information, die durch Geist gestaltet wird in der Abfolge Potential, Manifestation und Realisation.

Was außen zu sein scheint, existiert in Wirklichkeit nicht; es ist tatsächlich nur der Geist, der in der Vielfältigkeit erblickt wird; Körper, Besitz und Welt – sie alle sind nichts als Geist.

Die dem zu Grunde leigenden Annahmen sind:

Nichts ist beständig
Alles ist durch Information bedingt
Nichts existiert aus sich selbst heraus
Alles ist das in sich differenzierte Eine

Freier Wille ist eine Illusion;
ebenso das Ich oder Selbst;
das Bewusstsein gewissermaßen ebenso,
zumindest tut es nichts.

Und sogar wenn wir entdeckten, dass wir in der „Matrix“ leben, sollten wir so handeln, als ob sie die Wirklichkeit wäre und uns keine Sorgen machen. Mit anderen Worten: Neo nahm die falsche Pille. Aber bei diesem Punkt bin ich mir nicht so sicher.

Was für mich wichtig ist:

Alles entwickelt und gestaltet sich prozesshaft
und organisiert sich selbst
nach klaren und eindeutigen Prinzipien.

Die Prinzipien authentischen Lebens:

Mehr als alles andere frei und wahrhaftig sein zu wollen;
bedingungslose Verantwortung für sich selbst zu übernehmen;
sich allem zu stellen und nichts zu vermeiden;
jederzeit eine unpersönliche Sichtweise zu haben;
für einen höheren Zweck zu leben.