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Das Morpheus-Projekt

Die Idee des Projekts ist einen gemeinsamen Bewusstseins-Raum zu schaffen, in dem jede(r) Einzelne zu sich selbst, zu seiner wahren Natur und zur Entfaltung seiner Potentiale findet.

»Ich will dir sagen, warum du hier bist.

Du bist hier, weil du etwas weißt. Etwas, das du nicht erklären kannst. Aber du fühlst es. Du fühlst es schon dein ganzes Leben lang, dass mit der Welt etwas nicht stimmt.

Du weißt nicht was, aber es ist da. Wie ein Splitter in deinem Kopf, der dich verrückt macht. Dieses Gefühl hat dich zu mir geführt!«

Morpheus in dem Film „Matrix“.

Ich bin das, was ich denken kann. Aber ich kann darüber hinaus gehen, wenn ich Konvention und gedankliche Konstrukte kritisch hinterfrage.

Was ich bin oder kann, realisiert sich immer nur innerhalb meiner Vorstellung dessen, was ist, also das, was ich denken kann. Kann ich etwas nicht denken, kann ich es auch nicht (sein). (Früher sprach ich immer von „bewusst“, doch das ist falsch, denn das schließt alle nicht bewussten Vorgänge wie das Denken aus.)

Was wir für möglich halten, ist also nie mehr als das, was wir selbst verinnerlicht haben, wir „sehen“ die Welt durch den Filter unserer eigenen Vorstellungen, und so enden unsere Möglichkeiten an der Grenze unserer Vorstellungen.

Nur wenigen Menschen ist bewusst, dass sie in einer Trance des Alltags gefangen sind, dass sie Gefangene ihrer Konditionierungen, ihrer mentalen Modelle und ihrer Identifizierungen sind.

Seien wir uns bewusst, was wir sind! Wie sagte doch Huang-Po?

Euer wahres Wesen ist euch niemals verloren gegangen, selbst nicht in den Augenblicken der Täuschung, noch wird es im Augenblick der Erleuchtung gewonnen.